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Prof. Mathias Breitschaft erhielt Preis für die Verdienste um die MusikKultur

Landesmusikrat Rheinland-Pfalz zeichnete den ehemaligen Domkapellmeister am Hohen Dom zu Mainz am 15. September 2019 in einem Domkonzert aus


Laudator Peter Krawietz (l.) und Landesmusikrats Präsident Peter Stieber (r.) überreichen den Preis den Landesmusikrats Rheinland-Pfalz an den Preisträger Prof. Mathias Breitschaft (m.)

Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz, Dachverband für das Musikleben im Land und somit Interessenvertreter von mehr als 500.000 musizierenden Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, verlieh am Sonntag, den 15. September im Rahmen eines Domkonzerts im Hohen Dom zu Mainz den „Preis des Landesmusikrats für die Verdienste um die MusikKultur“ an den ehemaligen Domkapellmeister Prof. Mathias Breitschaft. Laudator war der ehemalige Mainzer Kulturdezernent Peter Krawietz. Das Domkonzert fand unter der Leitung von Domkapellmeister Prof. Karsten Storck, dem Nachfolger von Prof. Breitschaft, statt.

Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz, freute sich sehr über das einstimmige Votum des Präsidiums, Prof. Mathias Breitschaft zum dritten Preisträger dieses nicht dotierten Preises zu küren: „Mathias Breitschaft ist seit Jahrzehnten ein herausragender Protagonist der rheinland-pfälzischen Musikszene und ein großer Förderer der Vokalmusik. Wir schätzen ihn aber auch darüber hinaus als leidenschaftlichen Vertreter im Bereich der Musikausbildung.“

Mathias Breitschaft wurde am 6. Mai 1950 in Würzburg geboren. Er entstammt einem sehr musikalischen Elternhaus. Bereits 1958 meldete ihn sein Vater in der Vorschule der Regensburger Domspatzen an.

 

Nach dem Abitur im Jahre 1970 wurde er Assistent des Limburger Domkapellmeisters und übernahm 1973/74 die Leitung der Limburger Domsingknaben. Neben seiner Haupttätigkeit legte er 1975 das erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien um Fach Schulmusik ab.

Im Herbst 1984 wurde er nach Mainz berufen um dort in mehreren Stufen am 1. März 1985 dann zum Domkapellmeister ernannt zu werden. Breitschaft lehrte an der Hochschule für Darstellende Kunst an der Universität in Frankfurt am Main und später dann an der Hochschule für Musik in der Akademie der Bildenden Künste an der Universität Mainz. Er widmetet sich immer intensiv der Ausbildung, und hier in besonderem Maße der Chorleiterausbildung.

Der Preis des Landesmusikrats für die Verdienste um die MusikKultur wird in unregelmäßigen Abständen an Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderem Maße durch ihr Engagement für die MusikKultur im Land verdient gemacht haben. Er ist nicht dotiert, allerdings mit einer Bildergabe der rheinland-pfälzischen Künstlerinnen Marita Mattheck und Anne-Marie Sprenger verbunden.

Bisherige Preisträger waren im Jahr 2011 der ehemalige Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, Hans-Peter Schössler und im Jahr 2014 der rheinland-pfälzische Komponist Volker David Kirchner.